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  • Adelheid Haneder

Ein Kind kennt keine Angst!

Aktualisiert: Feb 9

„Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr das Himmelreich nicht erlangen!“

Diesen einen Satz verstehe ich mittlerweile immer besser, seit ich meinen lieben Enkelsohn immer wieder bewusst beobachte. Bereits von meinen eigenen 3 Kindern durfte ich sehr viel lernen und tue es noch immer. Doch mein Enkelkind erlebe ich heute anders als meine eigenen. Wenn er bei mir ist habe ich einfach Zeit. Und ich liebe diese Zeit!

Ein Kind lebt einfach in dem Augenblick. Für ein Kind gibt es keine Zukunft oder Vergangenheit. Das kommt erst später.

Ein Kind kennt keine Angst, keine Schuld! Ein Kind lebt einfach seine Gefühle. Erst später kommen Angst und Schuld dazu, wenn diese dem Kind anerzogen werden. Meist unbewusst von seinem Umfeld.


Besonders sein herzliches Lachen berührt mich immer wieder tief in meinem Herzen, wenn wir gemeinsamen Spaß haben. Vielleicht auch gerade deshalb, weil mein Leben immer viel zu ernst verlaufen ist. Bei ihm habe ich auch immer das Gefühl, er sieht mir ganz tief in die Seele hinein. Und in diesen kurzen Augenblicken fühle ich eine tiefe Herzensverbindung, ein Wissen, dass wir uns schon ewig kennen und ich ihn nun in diesem Leben als seine Oma begleiten darf.


Warum schreibe ich heute darüber? Ganz einfach deshalb, weil gerade Angst und Schuld auf unserem Planeten grassieren wie Unkraut! Angst vor einem Virus und vor Tod. Schuld, denn jeder könnte ja der Überbringer des Virus und deshalb von Krankheit und Tod sein. Die aller größte Angst und Schuld besteht dann allerdings darin, von den Mitmenschen oder noch schlimmer von Mitgliedern der eigenen Familie beschuldigt zu werden, der Überbringer von Krankheit und im schlimmsten Falle Tod zu sein.

Angst und Schuld waren in unserer Menschheitsgeschichte immer schon die größten Manipulationsfaktoren! Wann befreien wir uns endlich davon?

Ein Kind macht sich darüber keine Gedanken und hat deshalb auch keine Sorgen!

Jeder einzelne von uns ist seines Glückes Schmied indem er sich seiner selbst BEWUSST wird!

Sich bewusst wird, dass Gedanken nicht frei sind, sondern unser Leben bestimmen! Unsere Gedanken entscheiden darüber, ob ich leide oder nicht.

Unsere Gedanken entscheiden darüber, ob ich ängstlich und schuldig durch die Welt gehe oder mich frei fühle!

Deshalb ist es wichtig, sich selbst zu beobachten. Es ist wichtig, Entscheidungen für unser eigenes Wohl und für das Wohl aller zu treffen. Es ist wichtig zu lernen, nicht zu urteilen und zu verurteilen. Denn alles was ich verurteile, egal ob dies Personen oder Situationen sind, ist ein Widerstand gegenüber dem Leben, und deshalb ziehe ich genau das in mein Leben!

Verurteile ich die Politik, weil sie ein wirtschaftliches Desaster hervorgerufen hat mit den Lockdowns, so verurteile ich immer auch einen Teil in mir, wofür ich jedoch nicht die Verantwortung übernehmen will. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mit allem einverstanden sein muss. Es bedeutet lediglich zu akzeptieren was ist, denn das äußere kann ich nicht verändern!

Verurteile ich eine Person, weil sie genau von dem Gegenteil meiner Meinung überzeugt ist, verurteile ich auch in mir selbst etwas, was mir nur nicht bewusst ist.

Wir müssen lernen kollektiv zu denken. Das heißt, alles was mich betrifft, betrifft auch alle anderen!

Wir sind keine Einzelwesen, sondern soziale Wesen. Ich kenne niemanden in meinem Umfeld, dem Frieden in der Welt oder ein allgemeiner, liebevoller Umgang mit den Menschen, Tieren und unserer Erde nicht wichtig ist. Wenn jeder Mensch sich in seinem Alltag darum bemühen würde, zuerst sich liebevoller um sich selbst zu kümmern, dann kann er mit der Zeit gar nicht anders, als auch ein liebevolleres Verhalten allen anderen gegenüber zu leben!


Ich sehe diese Zeit, in der wir genau jetzt alle leben, trotz aller Schwierigkeiten als eine ganz besondere und für mich schöne Zeit. Noch niemals in meinem Leben hatten ich und viele andere Menschen, so viel Zeit zur Verfügung.

Bereits beim ersten Lockdown wurde mir bewusst, wie oft ich doch in meinem Leben einfach nur funktioniert habe. Sehr oft habe ich dabei auch nicht auf meinen Körper gehört, wenn er sich überfordert fühlte. Das war dann der Zeitpunkt wo ich Grippische Symptome bekommen habe. So wurde ich zur Ruhe gezwungen und mein Körper hatte wieder seine Zeit erhalten um sich zu regenerieren.

Das war ein Muster, dass ich mir bereits als Kind angeeignet habe. Um dieses Muster weiß ich seit einigen Jahren und zum Glück wird mir seitdem fast immer rechtzeitig bewusst, einige Gänge zurück zu schalten.

Ich schreibe bewusst „fast“, denn auch ich bin ein Mensch und ich entwickle mich immer noch weiter. Mittlerweile habe ich meinen Körper so gut kennen gelernt, dass ich sehr schnell reagieren kann und mit meinem Körper sehr gut zusammenarbeite. Klingt vielleicht für viele eigenartig, doch mein Körper hat oftmals andere Bedürfnisse als mein Geist. Nachdem es mir sehr leicht fällt, geistig neue Informationen zu verarbeiten, fällt dies meinem Körper leider nicht so leicht. Ist er doch noch an eine verdichtete Form gebunden. In der Materie benötigt dies einfach längere Zeit um sichtbar zu werden.


Lieber Mitmensch, nutze diese besondere Zeit für dich! Lerne DICH SELBST wirklich kennen. Wer ist das, die/der in deinem Kopf denkt? Wer ist das, die/der Liebe, Trauer, Wut usw. fühlt? Welche Menschen tun mir gut und welche ermüden mich und warum?

Ich bin zutiefst überzeugt, dass alles im Leben einer natürlichen Ordnung folgt. Also gibt es auch eine positive Seite des Virus und Auswirkungen auf die Menschen und die Erde.

Suche bewusst das positive für dich und lasse das negative einfach so sein wie es ist. Damit akzeptierst du was ist, und stärkst das Gute in dir und damit in der Welt!





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