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  • Adelheid Haneder

Wunder können geschehen, wenn du bereit bist alles loszulassen!

Es ist eine sehr interessante Aufgabe, Menschen zu studieren.

Ich habe es mir vor sehr vielen Jahren zur Gewohnheit gemacht, Menschen meine ganze Aufmerksamkeit zu schenken und genau hinzuhören, auf die Worte die sie zu sagen haben.

Ich habe sehr viel von meinen Mitmenschen lernen dürfen, sind sie doch ein wunderbarer Spiegel für mich selbst. Doch jetzt ist es eine wahre Herausforderung bei so viel Negativität, die die lieben Mitmenschen unbewusst verströmen, seine eigene positive Schwingung aufrecht zu halten! Abgesehen davon, dass ich es mir abgewöhnt habe, mir die "Jammerei" anzuhören! Würden die Menschen ihre Worte sehen können, so wären sie wohl zutiefst erschreckt über sich selbst.

Doch liegt es mir fern, auch nur einen von ihnen zu verurteilen, bin ich doch selbst vor vielen, vielen Jahren in demselben Fahrwasser getrieben.

Mein Lernprozess derzeit besteht darin, mich nicht mehr in diese Dunkelheit hineinziehen zu lassen und klar abzugrenzen. Zu meinem eigenen Wissen und Erfahrungen zu stehen, auch wenn ich damit ganz alleine bin. Und das bin ich sehr oft.

Vor kurzem traf ich auf der Straße eine Bekannte und bei unserem oberflächlichem Gespräch wurde mir eine weitere offensichtliche Glaubensrichtung offenbart.

"Wir sind heute eine Generation, der es immer gut gegangen ist. Die keinen Krieg, keine Not oder sonst was erleben musste. Jetzt haben wir Corona!"

Unbewusst zog sich dabei mein Magen zusammen, bei diesen Worten. Es stimmt wir haben keinen Krieg und keine materielle Not erfahren, doch ich und die meisten meiner Mitmenschen haben dennoch viele schlimme Traumas erfahren! Nur weil jemand nicht in seinen "Keller" sieht, heißt das nicht, dass Not nicht vorhanden ist. Sie hat lediglich ein anderes Gesicht!

Und warum nur, ist in uns Menschen der Glaube daran so fest verankert, wir müssen Leid erfahren?

Nun, die Kirche hat dabei sicherlich ihren wohlverdienten Anteil! Hat sie uns doch gelehrt, dass wir alle voller Sünden und Schuld beladen sind. Und ein einziger Mensch, Jesus, hat sich sogar für uns "Sünder" kreuzigen lassen. Mich würde sehr interessieren, wie Jesus das wirklich gesehen hat und was er heute dazu zu sagen hätte.


Ich selbst, die sehr religiös erzogen wurde, habe sehr bald in meinem Leben begonnen, diese Lehren zu hinterfragen. Habe mich mit vielen weiteren Religionen auseinander gesetzt. Doch alle endeten für mich immer wieder in einer Sackgasse. So begann ich folgende Worte Jesus in mein Leben zu integrieren: LIEBE DEINEN NÄCHSTEN, WIE DICH SELBST! und ALL DIE WUNDER DIE ICH VOLLBRINGE KÖNNT AUCH IHR VOLLBRINGEN, UND NOCH VIELES MEHR!

Halten wir uns an nur diese beiden Sätze, so vertrauen wir uns selbst und dem Leben!

Richten wir all unser DENKEN - FÜHLEN - WORTE auf die LIEBE aus, so kann unser Leben nur schön sein! Doch dazu müssen wir alle unsere vorgefertigten und starren Glaubensmuster loslassen! Dazu müssen wir uns mit uns selbst auseinander setzen, müssen Zeit mit uns selbst verbringen, um uns wirklich selbst kennen zulernen!

Warum nützen diese "Corona-Zeit" nicht mehr Menschen um inne zuhalten und sich selbst zu reflektieren? Sich mit ihren eigenen Ängsten und Gefühlen der Schuld auseinander zu setzten? Den eigenen Schatten und Unvollkommenheiten selbst ins Gesicht zu sehen, mag zwar unangenehm und vielleicht sogar schockierend sein. Doch letztlich ist es der einzige Weg für ein Leben in innerer Freiheit und Frieden.

Das Außen, meine Mitmenschen kann ich nicht verändern! Doch ich kann MICH verändern und Frieden schließen, mit dem Außen und den Mitmenschen!




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