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  • Adelheid Haneder

"ZUFALL?"

Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht über die sogenannten „Zufälle“?

Gibt es für dich „Zufälle“ oder fallen dir Informationen zu?

Oder ist ein Zufall für dich einfach etwas, was dir willkürlich geschieht?

Nun für mich bedeutet ein Zufall, dass mir etwas zufällt! Dieser Zufall kann sich nun positiv oder auch vermeintlich negativ in meinem Leben auswirken. Ob dies nun ein schwerer Schicksalsschlag, ein unvorhergesehenes Treffen mit einer oder mehreren Personen, eine Krankheit oder eine Information ist. Für mich geschieht in der großen, universellen Ordnung ausschließlich das, was mir dient um mich weiterzuentwickeln.

Gerade die „Zufälle“ mit den vermeintlich negativen Auswirkungen, waren in meinem Leben immer die Situationen, die mich am meisten und schnellsten wachsen haben lassen.

Meine Erfahrung ist, dass mich gerade das Leiden und der Schmerz geschliffen haben. War natürlich in Wahrheit alles andere als angenehm und sehr oft haderte ich mit der Welt und mit Gott!

Doch blicke ich heute auf mein Leben zurück, so ergibt auch das Leiden und die Schmerzen einen Sinn. Vor allem habe ich mich seit meiner frühesten Jugend mit dem Sterben und dem Tod beschäftigt. Elisabeth Kübler Ross war darin meine erste große Lehrmeisterin mit ihren Büchern. Danach folgten noch viele andere, die ich heute gar nicht mehr weiß. Doch der Tod übte für mich immer eine große Faszination aus. Nach meinem eigenen außerkörperlichen Erlebnis im Alter von ca. 30 Jahren, wusste ich aus eigenem Erleben heraus: DER TOD IST NIEMALS DAS ENDE! Er ist lediglich ein Übergang in eine andere Form des Seins.


Warum schreibe ich diese Zeilen? Weil ich immer wieder mit Menschen konfrontiert bin, die große Angst vor dem Tod haben. Gerade die Corona-Zeit bringt diese Ängste noch viel deutlicher hervor. Für mich ist diese Zeit eine ganz besondere Zeit! Jeder Mensch hat JETZT die Chance sich um sich selbst zu kümmern und sich zu umsorgen. Sich selbst etwas Gutes zu tun, was immer das für jeden einzelnen ist.

Ob dies nun Bewegung in der frischen Luft ist, sich mit guter Nahrung selbst zu versorgen, zu meditieren, seine Gefühle bewusst wahrnehmen. Unabhängig davon ob diese freudvoll oder ängstlich sind. Einfach sich selbst wahrzunehmen, dazu wird den meisten von uns jetzt die Zeit gegeben. Wir können nicht mehr vor uns selbst davonlaufen, von einem Kaufhaus zum nächsten, oder dorthin und dahin. Nein, wir sind dazu aufgefordert möglichst zu Hause zu bleiben.

Sieh doch die positive Seite des Ganzen, dir wird Zeit geschenkt dich um dich selbst zu kümmern und um deine zwischenmenschlichen Beziehungen. Vielleicht gibt es Menschen, die du loslassen solltest oder auch Menschen mit denen du näher zusammenwächst.

Ist das nicht toll?

Wenn du dies nicht so empfindest, so läufst du immer noch vor dir selbst davon.


Mein Tipp: Nimm dir Zeit, schreibe dir alles auf, was in deinem Leben nicht so verläuft wie du es gerne hättest. Achte bei jedem einzelnen Satz auf deine Gefühle und wo im Körper du diese fühlst. Und dann betrachte diesen Gedanken oder Satz einfach, fühle dabei deinen Körper und atme ganz langsam und tief in deinen Bauch hinein.

Dies kannst du mit jeder Person und mit jeder Situation in deinem Leben machen. Du wirst staunen was passiert, wenn du deine Gefühle und deinen Körper wahrnimmst, sie nur betrachtest ohne etwas verändern zu wollen und einfach tief und langsam atmest!


Jetzt ist die Zeit gekommen, in der nicht mehr dein Intellekt wichtig ist, sondern deine Gefühle! Sie sind dein Wegweiser in das neue Zeitalter!

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